Klinik Lahnhöhe

Am Kurpark 1

56112 Lahnstein

Tel.: 02621 / 915 - 0 Fax: 02621 / 915 - 335

eMail: info@lahnhoehe.de

Rheumazentrum Mittelhessen

Sebastian-Kneipp-Straße 36

35080 Bad Endbach

Tel.: 02776 / 91 9 - 0

Fax: 02776 / 91 9 - 1 71

E-Mail: info@rheumazentrum-mittelhessen.de

Schmerztherapiezentrum Hadamar

Akuter Schmerz


Schmerz gehört so sehr zu den ersten und unmittelbaren Erfahrungen eines jeden Menschen, dass es überflüssig erscheint, die Frage nach der Natur des Schmerzes überhaupt zu stellen.

Auch wenn akuter Schmerz für den Betroffenen eine unangenehme Sinneswahrnehmung darstellt, so ist er jedoch nicht grundsätzlich etwas Negatives. Akuter Schmerz ist vermutlich zum Überleben sogar nützlich oder notwendig durch seine Warnfunktion vor Gefahren oder Erkrankungen. Als klassisches Beispiel sei hier der akute Unterleibsschmerz  rechts, also die Blinddarmentzündung genannt, die nach erfolgter Operation  schnell und schmerzlos abheilt.

Chronischer Schmerz


Beim chronischen Schmerz liegt der Sachverhalt anders als beim akuten Schmerz. Dieser hat seine Warnfunktion verloren und sich verselbständigt. Heute sind sich alle Fachleute einig, dass unbehandelte Schmerzsituationen nicht nur die Lebensqualität maßgeblich negativ beeinflussen, sondern auch den Prozess der Schmerzchronifizierung in Gang setzen. Die ist für die betroffenen Patienten oft der Beginn eines jahrelangen Leidensweges, der nur durch intensive ärztliche Interventionen unter Einbezug des familiären Umfeldes gemeistert oder wenigstens erleichtert werden kann.

Schmerzchronifizierung, die Ausbildung eines  sogenannten „Schmerzgedächnisses“, manifestiert sich im Rückenmark (Hinterhorn) auf der Ebene spezieller Nervenzellen (Projektionsneurone). Dauerhafter Schmerz kann hier über neuroplastische Vorgänge mit völliger Veränderung der Nervenzelle eine möglicherweise nicht mehr zu löschende Spur in das Gehirn legen, so dass auch ohne vorhandene Schmerzursache der Schmerzeindruck erhalten bleibt. Neurophysiologisch äußert sich das darin, dass die spontan aktive Nervenzelle eine dauerhaft zu hohe  Entladung aufweist, die im Normalfall nur auf einen Schmerzreiz hin „abgefeuert“ wird. Aus der Nervenzelle ist eine „Schmerzzelle“ geworden, was sich nachhaltig problematisch auf das gesamte ZNS auswirkt.


Stationäre Schmerztherapie


Wir haben mit folgenden beiden auf stationäre Schmerztherapie spezialisierten Kliniken Kooperationsvereinbarungen. Beide Kliniken verfolgen ein multimodales Schmerztherapie-Konzept und sind damit für unseren ambulanten Schmerztherapieansatz prädestiniert.


Klinik Lahnhöhe, 56112 Lahnstein, Am Kurpark 1

www.lahnhoehe-orthopaedie.de


Rheumazentrum Mittelhessen, Sebastian-Kneipp Str. 36

www.rheumazentrum-mittelhessen.de


In beiden Kliniken haben wir als Schmerztherapeuten die Option, nach telefonischer Rücksprache mit dem entsprechenden Chefarzt Dr. Henning (Lahnstein) und mit der ärztlichen Direktorin Frau Dr. K. Storck-Müller (Bad Endbach), chronische Schmerzpatienten mit ambulant nicht beherrschbaren Schmerzen zeitnah unterzubringen.

Schmerztherapiezentrum Hadamar 2012  Nutzungsbedingungen