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Heilfasten im St. Anna Krankenhaus
In regelmäßigen Abständen findet eine gemeinschaftliche Heilfastenwoche für alle Interessierten und Motivierten im Schmerztherapiezentrum Hadamar statt. Die Erfahrung zeigt, dass Fasten in einer Gemeinschaft leichter ist, da während des Fastens Erfahrungen ausgetauscht werden können.
Insbesondere durch Übergewicht entstehen entsprechende Folgekrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt, hoher Blutdruck, Gicht und andere Zivilisationserkrankungen. Auch chronische Schmerzen werden nicht selten durch Übergewicht in Kombination mit weiteren, belastenden Faktoren wie Bewegungsmangel, Passivität und Depressionen ausgelöst.
Das Angebot richtet sich jedoch nicht nur an Übergewichtige, sondern an alle schon Fasten-Erfahrenen, aber auch Unerfahrenen, die durch eine Woche Fasten ihren Körper entgiften und regenerieren möchten. Auch die geistige Erneuerung spielt beim Heilfasten eine wichtige Rolle.
Die ärztliche Leitung und Organisation erfolgt jeweils durch die Schmerztherapeuten des Schmerztherapiezentrums Hadamar.
Mitmachen kann jeder, ob jung oder alt, ob mollig oder schlank.
Das Fasten
Die wirksamste und gleichzeitig natürlichste Methode, überflüssige Pfunde schnell und auf ungefährliche Weise loszuwerden, ist das Fasten. Wir müssen diese Möglichkeit nur neu für uns entdecken und bewusst in unser Leben einbeziehen. Wir wissen: der zeitweilige Verzicht auf Nahrung von außen ist eine natürliche Lebensform des Menschen seit Urzeiten. Sie gehört in den Rhythmus von Tätigkeit und Ruhe, Essen und Nahrungsverzicht. Alle Vorrausetzungen für die „Nahrungspause“ birgt unser Körper - naturgegeben - in sich selbst. Wir brauchen nur unseren Willen, den Wunsch, Neues zu erproben, und gleichzeitig das notwendige Durchstehvermögen. Fasten bedeutet nicht Hunger und Mangel, Fasten heißt nicht, weniger essen oder auf ganz bestimmte Nahrungs- und Genussmittel - zu bestimmten Zeiten - zu verzichten.
Fasten heißt absoluter Nahrungsstopp von außen!
Diät dagegen ist eingeschränkte Nahrungszufuhr.
Fasten ist die Ernährung aus uns selbst.
Das totale Fasten kann und soll die heilenden Kräfte in unserem Körper freisetzen, denn wir überlassen ihn seiner „Eigensteuerung“ - der Ernährung aus den körpereigenen Depots. Das Fasten greift in alle vitalen Vorgänge unseres Körpers ein und beeinflusst unseren Geist und die Seele. Unser Körper erhält durch das Fasten die Gelegenheit, sich zu erneuern und Krankhaftes abzustoßen. Wir geben ihm die Zügel unserer Überholung in die Hand und stellen erstaunt fest: Wir können uns auf unseren Körper verlassen!
Das totale Fasten ist der freie Entschluss eines denkenden Menschen. Fasten heißt, die körpereigenen Heilkräfte zu mobilisieren und wirken zu lassen.
Während des totalen Fastens nehmen wir eine Woche, evtl. auch länger nur Wasser oder Kräutertee, Schwarztee oder Gemüsebrühe und Obstsaft zu uns; warme und kalte Getränke, die der Körper bei seiner „Generalinspektion“ als Hilfe benötigt. Wir verzichten freiwillig außer auf die täglich gewohnte Nahrung auch auf Genussmittel wie: alkoholische Getränke, Nikotin und Kaffee. Wir meiden wenn möglich entbehrliche Medikamente, vor allem Abführmittel, Entwässerungstabletten und Appetitzügler. Wir überlassen unseren Körper seinem „Erholungsurlaub“, und er wird dankbar reagieren. Verjüngt, entschlackt und gestrafft wird dieser fein abgestimmte Organismus uns zu einem veränderten Lebensrhythmus veranlassen:
Das Fasten wirft Gewohnheiten über den Haufen.
Das Fasten ist ein Umstimmungsprozess von Kopf bis Fuß.
Wir sprechen darum beim totalen Fasten vom Heilfasten
Mit dem totalen Fasten leisten wir unserem Körper einen großen Dienst. Er macht einen gründlichen Reinigungsprozess durch, den keine andere Methode so schnell und erfolgreich und sicher schaffen könnte.
Alle Organe, die normalerweise mit den unterschiedlichsten Abläufen zwischen Nahrungsaufnahme und deren Verwertung im Körper einschließlich Ausscheidung durch den Darm beschäftigt sind, haben eine „Verschnaufpause“. Darum spricht der Fastenarzt von einer Ruhigstellung des Intermediärstoffwechsels.
Die Nutznießer sind zunächst der Bauch mit Magen, Darm, Leber, Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse. Das Gewebe regeneriert sich - seine Qualität wird verbessert und verjüngt. Die zweite Bedeutung des totalen Fastens liegt in der Schonung aller Organe unseres Körpers: Schäden können ausheilen, Reparaturen werden ausgeführt - der Stoffwechsel ist seiner Eigensteuerung überlassen. Beim Regenerierungsprozess werden körperfremde Stoffe ausgeschieden:
- Rückstände von Medikamenten
- Resistente Giftstoffe, die vom Rauchen im Körper verbleiben
- Nicht umsetzbare Zusatzstoffe, wie Konservierungsmittel oder Farbstoffe
Wir muten unserem Körper eine Menge zu, wenn er diese Schlacken hinausbefördern soll. Der Prozess bedeutet für ihn „Schwerstarbeit“ - aber wir geben unserem Körper, durch das Heilfasten die Gelegenheit, den notwendigen Erneuerungsprozess stattfinden zu lassen. Dieser Vorgang ist für unser weiteres Leben von einschneidender Bedeutung.
Der Freiburger Fastenarzt Dr. Riedlin sagt dazu: “Die Natur operiert viel feiner als der beste Professor – sie schont das Gesunde und schafft nur das Kranke hinweg!“
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